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Stadtgemeinde
Bad Radkersburg

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8490 Bad Radkersburg


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Öffnungszeiten der Stadtgemeinde

Montag bis Freitag
08:00 bis 12:30 Uhr
Donnerstag zusätzlich
im Rathaus
13:30 bis 17:00 Uhr

40 Jahre Thermalwassererschließung:

Im Bild v.l.n.r.:Bgm. Stanislav Rojko, Bürgermeister der Gemeinde Gornja Radgona; Mag. Christian Korn, Geschäftsführer Bad Radkersburg BeteiligungsgesmbH; KoR Josef Jausovec, Obmann des Tourismusverband Bad Radkersburg; Bgm. Heinrich Schmidlechner, Bürgermeister der Stadtgemeinde Bad Radkersburg; Anton Gangl, Landtagsabgeordneter; Fotocredit: Foto Schleich Bad Radkersburg

Im Bild v.l.n.r.:Bgm. Stanislav Rojko, Bürgermeister der Gemeinde Gornja Radgona; Mag. Christian Korn, Geschäftsführer Bad Radkersburg BeteiligungsgesmbH; KoR Josef Jausovec, Obmann des Tourismusverband Bad Radkersburg; Bgm. Heinrich Schmidlechner, Bürgermeister der Stadtgemeinde Bad Radkersburg; Anton Gangl, Landtagsabgeordneter; Fotocredit: Foto Schleich Bad Radkersburg

Im Bild v.l.n.r.: Walter Hoitsch, Thermen-Pionier und Preisträger „Blue Quellness“; MMag.a Barbara Eibinger-Miedl, Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus, Europa, Wissenschaft und Forschung; Bgm. Heinrich Schmidlechner, Bürgermeister der Stadtgemeinde Bad Radkersburg

„Lebensquelle“ beschert Bad Radkersburg massives Wachstum

JUBILÄUMSFEST WASSER!MARSCH
„Lebensquelle“ beschert Bad Radkersburg massives Wachstum
Am 23. Jänner 1978 hat in Bad Radkersburg eine neue Zeitrechnung begonnen: An diesem Tag wurde in einer Tiefe von knapp 2.000 m eine Thermalquelle erschlossen, die sich als eine der heißesten und mineralstoffreichsten in Österreich erwiesen hat. Mit dieser Quelle setzte auch das wirtschaftliche und touristische Wachstum der Stadt ein, die sich heute erfolgreich als Gesundheitsmetropole in Österreich präsentiert. In den letzten 40 Jahren wuchs das Angebot an Gästebetten von 220 auf 2.600, die Anzahl der Nächtigungen hat sich seither verdreißigfacht.

„Wasser!Marsch“ zum Jubiläum
Den 40. „Geburtstag“ der Thermalquelle begehen die Stadtgemeinde Bad Radkersburg und ihre Wirtschaftsbetriebe heute mit einem ungewöhnlichen Jubiläumsfest: „Wasser!Marsch“ nennt sich die bewegte Feierstunde, bei der die Gäste nicht nur die Stadt zu Fuß durchqueren, sondern auch das Element Wasser mit allen Sinnen erleben. Erinnerungen an 1978 werden von Zeitzeugen wach gehalten, ein Feuerwerk über der Mur dient als Augen und Ohrenschmaus und schließlich entführt der weltweit gefragteste „Wassermusikant“ in musikalisch unbekannte Sphären: Der Tscheche Petr Spatina gilt als Virtuose der Wasserharfe, sein Instrument sind 33 mit Wasser gefüllte Gläser, die er nur mit seinen Fingerkuppen zum harmonischen Klingen bringt.
Mehr als 500 Gratulanten Abschließender Höhepunkt ist der Festakt im Kongresszentrum „Zehnerhaus“, bei dem neben Bürgermeister Heinrich Schmidlechner und Abgeordneten aus der Region auch die Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl gratuliert. Mehr als 500 Gäste, darunter viele Radkersburgerinnen und Radkersburger sowie Thermen- und Kurgäste, sind live dabei.

Auszeichnung für ein Urgestein
Erstmals wird bei diesem Festakt auch die Auszeichnung „Blue Quellness“ vergeben, die künftig einmal jährlich von der Stadt Bad Radkersburg für besondere Verdienste rund ums Wasser, unser blaues Gold, verliehen wird. Erster Preisträger ist Walter Hoitsch, ein Mann der ersten Stunde. Neben seiner Tätigkeit als Gemeinderat in der Zeit der ersten Bohrung war er als Gemeindebediensteter maßgeblich bei der erfolgreichen Förderung des Thermalwassers beteiligt. Auch die Wartung und Instandhaltung der Anlage fiel in seinen Aufgabenbereich.

Zusammenwachsen nach 100 Jahren
„Die Thermalquelle ist auch die Lebensquelle unserer Stadt: Sie hat für ein massives Wachstum bei Tages- und Nächtigungsgästen gesorgt und uns einen Tourismus-Boom
beschert. Damit sind auch mehr als 220 neue Arbeitsplätze entstanden, die den Menschen hier Brot und Lebensinhalt geben“, freut sich Bürgermeister Heinrich Schmidlechner über das Jubiläum. Er kündigte auch die Fortsetzung der engen Zusammenarbeit in wirtschaftlichen Belangen mit seinem slowenischen Gegenüber Stanislav Rojko, Bürgermeister der Stadt Gornja Radgona, an, denn: „1918, vor genau 100 Jahren, wurde unsere Stadt am Ende eines Krieges geteilt. Höchste Zeit, dass wir nun wieder ein Stück näher zusammenrücken“, so der Nachbar.
Bad Radkersburg und Gornja Radgona läuten mir ihrer gelebten Vereintheit ein erfolgreiches Jahr 2018 ein, das im zweiten Halbjahr mit dem österreichischen EU-Ratsvorsitz aufwartet.

HINTERGRÜNDE
Wie das Thermalwasser an die Oberfläche kam Während die Erschließung der Mineralwasserquelle einem Zufall zu verdanken war, wurde in Bad Radkersburg gezielt nach der Thermalwasserquelle gesucht. Ab dem Jahr 1972 konkretisierte sich das Vorhaben einer Thermalquellenbohrung immer mehr. Nachdem Gutachten die Möglichkeit des Vorhandenseins von Thermalwasser bestätigten, wurde am 16. September 1977 mit der Bohrung begonnen.
Da das Land Steiermark bereits intensiv bei der Thermenbohrung in Loipersdorf engagiert gewesen war, waren finanzielle Unsicherheiten permanente Begleiter der Bohrung. So drohte den Bohrungsarbeiten im Dezember 1977 bei einer Tiefe von ca. 1.700 Metern aus finanziellen Gründen das Ende.
Nach Verhandlungen mit den zuständigen Vertretern des Landes um weitere finanzielle
Unterstützung, konnten die Arbeiten fortgesetzt werden. Vor allem Bürgermeister Alfred Merlini und Stadtamtsdirektor Dr. Franz Gmeindl setzten sich unermüdlich für dieses Zukunftsprojekt ein. Am 23. Jänner 1978 traf man in einer Tiefe von 1.930 Metern auf eine Thermalquelle, deren Wasser bis zur Spitze des Bohrturms in einer Höhe von 50 Metern schoss. Die Austrittstemperatur betrug 76 Grad.
Nach einem Gutachten aus dem Jahr 1979 wird die Bad Radkersburger Thermalquelle als Rheuma- Heilquelle ausgewiesen. Die Anerkennung als Heilquelle unter der Bezeichnung „Therme Bad Radkersburg“ erfolgte am 25. Mai 1982. Eine erste Nutzung des Quellwassers erfolgte bereits im Dezember 1979 durch ein Thermalbecken auf dem Areal des bereits bestehenden Parkbades. Seit diesem Zeitpunkt nahm man in mehreren Etappen Um- und Erweiterungsbauten an der Anlage vor. Der Bruch einer Leitung 1989 führte kurzfristig zum Stillstand der Thermalwasserförderung. Der Schaden konnte zwar rasch behoben, die bereits angedachte Sicherheitsbohrung musste allerdings
bald umgesetzt werden. Mit dieser zweiten Thermalwassersonde ist die Versorgung des gesamten Kurbetriebs seit dem Jahr 2001 gewährleistet. Das Thermalwasser wird außerhalb der Parktherme und dem angeschlossenen Kurzentrum in Hotelanlagen zu balneologischen Zwecken genutzt, seit
1991 sogar zur Fernwärmever-sorgung des unmittelbaren Kurbetriebs.
Fakten zum Bad Radkersburger Thermalwasser
4-fache Temperatur
Mit ca. 80 °C Temperatur sprudelt das Quellwasser empor – ab 20 °C gilt eine Quelle bereits als Thermalquelle.
8-fache Mineralisation
Knapp 8.000 mg Mineralstoffe pro Liter weist die Bad Radkersburger Thermalquelle auf – ab 1.000 mg Mineralstoffen pro Liter gilt ein Wasser bereits als Heilwasser.
170 m hohe Wasserfontäne
Die Bad Radkersburger Thermalquelle muss nicht an die Oberfläche gepumpt werden, sondern hat am Förderkopf immer noch einen Druck von etwa 17 bar. Das entspricht einer Wassersäule von ca. 170 m.

HINTERGRÜNDE
Wie sich Bad Radkersburg touristisch entwickelt hat
1927 Versuchsbohrung auf Erdöl, dabei Erschließung eines erdalkalischen Säuerlings
(dzt. alter Brunnen in der Allee zum Kurzentrum/ Vitalstudio)
1945 Zerstörung der Stadt und tote Grenze
1950–57 Altstadtrevitalisierung
1954 Physiologentagung in Graz und Exkursion der Teilnehmer nach Bad Radkersburg
1956 Balneologische Beurteilung der Quelle durch Univ.-Prof. Dr. Scheminzky
1960 Im Gutachten von Univ.-Prof. Dr. Scheminzky wird die hervorragende Eignung
der Radkersburger Stadtquelle zur Behandlung von urologischen Erkrankungen festgestellt. Die Stadtquelle wird zur Heilquelle erklärt.
1963 Eröffnung des 6 ha großen Parkbades
1966 Erteilung der Nutzungs- und Betriebsbewilligung für Trinkkuren Aufnahme des Kurbetriebes (nur mit Trinkkuren)
1970/71 Inbetriebnahme des Kurzentrums und Eröffnung des Kurhotels Jausovec mit 54 Betten
1972/73 Einrichtung eines ständig besetzten Tourismusbüros (ca. 15.000 Nächtigungen bei ca. 220 Gästebetten)
1973–76 Wissenschaftliche Untersuchungen zur Erschließung einer Heißwasserquelle
1975 Radkersburg wird zum Kurort erklärt und trägt ab 1.1.1975 die Bezeichnung Bad Radkersburg.
1977 18.316 Nächtigungen
1978 Erschließung einer Natrium-Hydrogen-Carbonat-Therme in 2.000 m Tiefe
1979 Eröffnung des Thermalbades, 1. Baustufe, gleichzeitig Gesamtkonzeption im Baukastenprinzip
1981 Vergrößerung des Kurhotels Jausovec auf 145 Betten und eigene Thermalbadeanlage
1982 63.487 Nächtigungen; Erweiterung der Parktherme mit der 2. Baustufe
1987 81.695 Nächtigungen
1987/88 Erweiterung der Parktherme mit der 3. Baustufe; Generalsanierung des Kurzentrums; Ausbau Campinganlage; Ausbau des Thermalquellengebäudes im Stadtpark
1992 127.109 Nächtigungen; Eröffnung des Thermenhotels Radkersburger Hof mit 240 Betten
1992/93 4. Baustufe Parktherme, Renovierung und Erweiterung
1995 Eröffnung der Klinik Maria Theresia mit 240 Betten
1996 Ausbau des neuen Tourismusbüros, Regionskooperation für die Region mit Halbenrain, Klöch, Straden und Tieschen und Einrichtung eines EDV-gestützten Freimelde- und Reservierungssystems
1996–99 Gemeinsamer Bebauungsplan des Thermenviertels und des Einfahrtsbereiches entlang der Bundesstraße Bad Radkersburg und Radkersburg Umgebung
1997 313.206 Nächtigungen
1998/99 3. Altstadtrevitalisierung und Färbelungsaktion; Laufende Komfortinvestitionen im Kurhotel im Park-Jausovec; Landesausstellung YOUgend mit 150.000 Besuchern; Bad Radkersburg und Umgebung 340.000 Nächtigungen bei ca. 1.470 Betten, die Thermalbadeanlage Parktherme wird von 380.000 Gästen besucht
1998/99 Parktherme 5. Baustufe Erweiterung und Komfortverbesserung
1999/2000 Hotelbauten und Eröffnung: Triest 110 Betten, Vitalhotel 270 Betten, Birkenhof 30 Betten
2000 Thermenerweiterung mit Gastronomie und Eingangsbereich
2002 484.616 Nächtigungen
2005 Eröffnung Thermalhotel Fontana
2007 513.399 Nächtigungen
2009 Eröffnung Congresszentrum Zehnerhaus
2010 Eröffnung zwei weitere Hotels
2010 523.739 Nächtigungen
2012 513.963 Nächtigungen Parktherme: Revitalisierung der Liegeräume und Saunadorf
2013 Tourismusverband Bad Radkersburg: Neue Einrichtung der Gästeinfo Bad Radkersburg, 24 Stunden Gästeinfo und Infopoint bei der Parktherme
2015 Zusammenschluss der vier Gemeinden Bad Radkersburg, Halbenrain, Klöch und Tieschen zum 4.3-Verband „Region Bad Radkersburg“
2016 553.716 Nächtigungen
2017 Eröffnung Vita med Gesundheitszentrum der Parktherme

Wie das Bad Radkersburger Thermalwasser wirkt Unterstützende Behandlung bei:
– Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises: rheumatoide Arthritis, Spondylitis ankylosans, chronischer Weichteilrheumatismus, Fibromyalgie
– degenerativen Gelenks- und Wirbelsäulenleiden z. B.: Arthrose, Spondylose, Bandscheibenschaden, Osteoporose
– Gelenkserkrankungen bei Stoffwechselstörungen, z. B.: Gicht
– Rehabilitation nach Operationen & Verletzungen an Gelenken, Sehnen, Knochen, Muskeln und Nerven
– vegetativen Erschöpfungszuständen, z. B.: Stress, Burn-out oder starker Belastung

Pressegespräch zum Jubiläum „Wasser!Marsch“
Gornja Radgona, 24. Jänner 2018
Weitere Informationen:
Pressestelle „Wasser!Marsch“
c/o Kopfstand Werbeagentur Martin Gutjahr
Tel. +43 664 103 56 92
gutjahr(at)kopf-stand.at

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