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Kontakt

Stadtgemeinde
Bad Radkersburg

Hauptplatz 1
8490 Bad Radkersburg


gde(at)bad-radkersburg.gv.at
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Bürgerservicestelle
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Tel.: +43 (0) 3476 2509
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Tel.: +43 (0) 3476 2515
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Öffnungszeiten der Stadtgemeinde

Montag bis Freitag
08:00 bis 12:30 Uhr
Donnerstag zusätzlich
im Rathaus
13:30 bis 17:00 Uhr

Das Bad Radkersburger Stadtwappen

Das Bad Radkersburger Wappen stellt sich als "Ein achtspeichiges goldenes Rad im roten Schild" dar und wurde der Stadt im Jahr 1993 übergeben.
Im Jahr 2016 kam es nach der Fusionierung der Stadtgemeinde Bad Radkersburg mit der Gemeinde Radkersburg Umgebung neuerlich zu einer offiziellen Verleihung durch Herrn Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.

Im Steiermärkischen Wappenbuch von 1567 erscheint das Bad Radkersburger Wappen mit dem Rad schwarz auf weiß. Doch das Rad weist im Gegensatz zu heute nur sechs Speichen auf. Als bei der Neugestaltung des Nordtrakts des Landhauses in Graz auch das Wappen der Stadt Bad Radkersburg angebracht wurde, wählte man für das Rad Gold und für den Schild Rot. Obwohl der Name der Stadt nichts mit einem Rad zu tun hat, dürfte das Siegelbild des Rades volkstümlich dennoch in Zusammenhang mit dem Namen der Stadt stehen und ihn erläutern. Die rote Schildfarbe könnte ein Hinweis auf das Recht der Stadt gewesen sein, mit roten Wachs zu siegeln.

(Heinrich Purkarthofer: Radkersburg. Alte Rechtstitel, Kirche und Burg, Markt und Stadt, Siegel und Wappen. In: Festschrift. 700 Jahre Stadt Bad Radkersburg. 1299 – 1999, S. 39 u.40.)

Bad Radkersburg im 20. Jahrhundert

Die Stadt Bad Radkersburg ist mit ihren 3.100 Einwohnern ein wichtiger Tourismusstandort. Bis zur Zusammenlegung der Bezirke Feldbach und Radkersburg am 1.1.2013 war sie auch Bezirkshauptstadt.

Die heilenden Quellen bilden die wirtschaftliche Basis. In Bad Radkersburg und Radkersburg Umgebung gibt es zahlreiche Hotelanlagen und Privatquartiere, die insgesamt an die 500.000 Nächtigungen verzeichnen. siehe www.badradkersburg.at >>
 
Bad Radkersburg ist auch eine Schulstadt. Neben der Volks- und Hauptschule gibt es ein Bundesoberstufenrealgymnasium mit einer Zusatzausbildung Namens busniess-IT, eine internationale HTL (außenstelle der BULME Graz Gösting), eine Berufsschule für Einzelhandelskaufleute sowie eine Musikschule. siehe www.europacampus.at >>

Mit dem Kulturzentrum am Hauptplatz ist Bad Radkersburg nunmehr auch Kongress-, Ausstellungs- und Seminarstadt. siehe www.zehnerhaus-badradkersburg.at >>

Seit dem Beitritt Sloweniens zum Schengen - Abkommen sind die beiden Nachbarstädte Bad Radkersburg und Gornja Radgona noch näher zusammengerückt. Die zukünftige Entwicklung beider Städte soll aufeinander abgestimmt werden.

2004 Beitritt Sloweniens zur Europäischen Union
2007 Beitritt Sloweniens zum Schengen-Raum, damit Wegfall der Grenzkontrolle

Luftbild von Bad Radkersburg und Gornja Radgona

Von der Siedlung zur Stadt im 13. Jahrhundert

Die Steiermark im 13 Jahrhundert

An der Mur gelegen, zog die Gegend um die heutige Stadt schon immer Menschen an. Von einer Siedlungskontinuität ab dem Ende der Jungsteinzeit kann ausgegangen werden. Wichtige Handelswege verliefen grundsätzlich entlang großer Flüsse, dementsprechend wichtig war auch die Mur. Sie verband die Steiermark mit den Karpaten, dem mediterranen Raum und dem Balkan. Der Handel auf dem Wasserweg prägte den Raum und die spätere Stadt Radkersburg über Jahrhunderte.

Am Kreuzungspunkt wichtiger Handelsstraßen gelegen, einerseits an der Landstraße aus Ungarn kommend und andererseits am Wasserweg Mur, entstanden einige Häuser. Später entwickelte sich daraus ein Markt und schließlich die Stadt Radkersburg. Händler und Gewerbetreibende ließen sich vor Ort nieder.

Wann Radkersburg als Siedlung erschlossen wurde und wer sie gründete, ist jedoch nicht mehr eindeutig rekonstruierbar. Auch der Zeitpunkt, ab dem Radkersburg unter landesfürstliche Herrschaft fiel, bleibt unbekannt. Einige Eckdaten sind dennoch bekannt: Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Radkersburg stammt aus dem Jahr 1182, dezidiert als Stadt wurde der Ort erstmals 1299 in einer Urkunde genannt.

Man kann wahrscheinlich davon ausgehen, dass die Siedlung Ende des 13. Jahrhunderts nach einem Plan zur Stadt umgebaut und erweitert sowie befestigt wurde.