Anlässlich des 725-jährigen Jubiläums der Stadt Radkersburg haben die Stadtgemeinde und das Museum im alten Zeughaus die Geschichte der Stadt in einer Broschüre dokumentiert.
Das Bad Radkersburger Wappen stellt sich als "Ein achtspeichiges goldenes Rad im roten Schild" dar und wurde der Stadt im Jahr 1993 übergeben. Im Jahr 2015 kam es nach der Fusionierung der Stadtgemeinde Bad Radkersburg mit der Gemeinde Radkersburg Umgebung neuerlich zu einer offiziellen Verleihung durch Herrn Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.
Im Steiermärkischen Wappenbuch von 1567 erscheint das Bad Radkersburger Wappen mit dem Rad schwarz auf weiß. Doch das Rad weist im Gegensatz zu heute nur sechs Speichen auf. Als bei der Neugestaltung des Nordtrakts des Landhauses in Graz auch das Wappen der Stadt Bad Radkersburg angebracht wurde, wählte man für das Rad Gold und für den Schild Rot. Obwohl der Name der Stadt nichts mit einem Rad zu tun hat, dürfte das Siegelbild des Rades volkstümlich dennoch in Zusammenhang mit dem Namen der Stadt stehen und ihn erläutern. Die rote Schildfarbe könnte ein Hinweis auf das Recht der Stadt gewesen sein, mit roten Wachs zu siegeln.
(Heinrich Purkarthofer: Radkersburg. Alte Rechtstitel, Kirche und Burg, Markt und Stadt, Siegel und Wappen. In: Festschrift. 700 Jahre Stadt Bad Radkersburg. 1299 - 1999, S. 39 u.40.)
An der Mur gelegen, zog die Gegend um die heutige Stadt schon immer Menschen an. Von einer Siedlungskontinuität ab dem Ende der Jungsteinzeit kann ausgegangen werden. Wichtige Handelswege verliefen grundsätzlich entlang großer Flüsse, dementsprechend wichtig war auch die Mur. Sie verband die Steiermark mit den Karpaten, dem mediterranen Raum und dem Balkan. Der Handel auf dem Wasserweg prägte den Raum und die spätere Stadt Radkersburg über Jahrhunderte.
Am Kreuzungspunkt wichtiger Handelsstraßen gelegen, einerseits an der Landstraße aus Ungarn kommend und andererseits am Wasserweg Mur, entstanden einige Häuser. Später entwickelte sich daraus ein Markt und schließlich die Stadt Radkersburg. Händler und Gewerbetreibende ließen sich vor Ort nieder.
Wann Radkersburg als Siedlung erschlossen wurde und wer sie gründete, ist jedoch nicht mehr eindeutig rekonstruierbar. Auch der Zeitpunkt, ab dem Radkersburg unter landesfürstliche Herrschaft fiel, bleibt unbekannt. Einige Eckdaten sind dennoch bekannt: Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Radkersburg stammt aus dem Jahr 1182, dezidiert als Stadt wurde der Ort erstmals 1299 in einer Urkunde genannt. Man kann wahrscheinlich davon ausgehen, dass die Siedlung Ende des 13. Jahrhunderts nach einem Plan zur Stadt umgebaut und erweitert sowie befestigt wurde.
Radkersburg hatte von Anfang an eine militärstrategische Bedeutung: Auf Grund der Grenzlage zu Ungarn war Radkersburg bereits im Mittelalter von einer hohen Ringmauer mit Wehrtürmen umgeben. Diese Festung hatte die Aufgabe, einen ersten Ansturm möglicher Feinde aus dem Südosten zu brechen und somit ein Vordringen gegen die Landeshauptstadt Graz durch das untere Murtal zu verhindern.
Die Auseinandersetzungen mit dem Osmanischen Reich im 16. Jahrhundert und das Aufkommen neuer Waffentechniken zwangen zur Erneuerung und Modernisierung der Befestigungsanlagen. Aufgrund ihrer besonderen Kenntnisse im Festungsbau wurden oberitalienische Baumeister ins Land geholt, allen voran der aus Lugano stammende Domenico dell’ Allio. Als oberster Festungsbaumeister Innerösterreichs zeichnete er auch für die erste Bauphase in Radkersburg verantwortlich. Ab 1546 wurde die Festung Radkersburgs im italienischen Bastionensystem aus- und umgebaut. Damals war die Stadt von zwei Murarmen umgeben, daraus ergab sich die Insellage Radkersburgs. Zusätzlich leitete man Wasser in den die Stadt umgebenden tiefen Graben, was wiederum die Gefahr von Überschwemmungen noch stärker werden ließ. Der Murarm an der Nordseite begann ab dem 18. Jahrhundert jedoch zu versanden und verschwand schließlich ganz.
Im Jahr 1582 wurde Radkersburg auf dem Reichstag von Augsburg zur Reichsfestung erhoben. Die Festung nahm im Lauf des 16. und 17. Jahrhunderts immer wieder großen Schaden durch Hochwässer und Brände. Sie konnte nie völlig fertig gestellt werden, befand sich oft in sehr schlechtem Zustand, musste häufig in Stand gesetzt werden und verlor schließlich nach den Friedensschlüssen mit dem Osmanischen Reich ihre Funktion. Schließlich wurde sie im Jahr 1773 aufgelöst.
Noch heute prägt die Befestigung das Erscheinungsbild von Radkersburg. Auch viele Renaissancebauten erinnern an das 16. Jahrhundert und tragen die Handschrift italienischer Baumeister, Maurer und Steinmetze.
Am Schnittpunkt wichtiger Handelsstraßen gelegen, entwickelte sich Radkersburg bis zum Spätmittelalter rasch zu einer der wichtigsten Handelsstädte der Steiermark und wurde mit zahlreichen Privilegien ausgestattet. Zu den wichtigsten Handelsgütern zählten ungarisches Schlachtvieh, Wein, Honig sowie Holz, Salz und Eisen. Neben dem Landweg von Ungarn kommend, spielte der Transport auf dem Wasserweg Mur eine wichtige Rolle. Dort konnten die Waren rascher und preisgünstiger befördert werden. Umfangreiche Handelsbeziehungen zwischen Ober- und Untersteiermark waren so durch die Mur möglich. Radkersburg wuchs bald zu einem überregionalen Handelszentrum heran. Ihren wirtschaftlichen Höhepunkt erreichte die Stadt 1498, als sie im Steueranschlag hinter Graz an zweiter Stelle stand.
Ab dem 14. Jahrhundert wurde das Radkersburger Handwerk immer wichtiger und konnte sich reich entfalten. Die Gewerbetreibenden waren maßgeblich für das wirtschaftliche und kulturelle Leben in der Stadt verantwortlich.
Die Handwerker waren in Zünften organisiert. Diese Verbände gleicher Gewerbetreibender verfolgten neben wirtschaftlichen auch soziale sowie religiöse Interessen. Ihre gesetzesähnlichen Zunftordnungen mussten streng befolgt werden. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein waren die Zünfte für die gewerbliche Entwicklung besonders wichtig. Marktkontrolle sowie der Schutz vor Konkurrenz sollten für wirtschaftliche Stabilität sorgen.
Es herrschte Zunftzwang und die Anzahl der Meisterbetriebe war genau bestimmt, um den Wettbewerb in engen Grenzen halten zu können. Daneben gab es für die Angehörigen der Zunft strenge Verhaltensregeln, um die Berufs- und Standesehre zu sichern. Aber auch soziale Hilfeleistungen, wie beispielsweise die Versorgung von Witwen und Waisen von Zunftmitgliedern waren innerhalb einer Zunft geregelt. Auch gab es Pflichten religiöser Natur: jede Zunft musste der Kirche Wachs spenden und sich an Gottesdiensten und Prozessionen beteiligen. Die Zunft griff also weitreichend in die Leben ihrer Mitglieder ein. Die Zünfte verlangten einen christlich-frommen Lebensstil. Während die strenge Regelung des Handwerks im Mittelalter noch ausgezeichnet funktionierte, wurden die Zünfte schon bald ein Hemmnis für die innovative Entfaltung der Wirtschaft.
Bad Radkersburg zeigt im „Museum im alten Zeughaus“ seine wertvollen bis heute zu einem großen Teil mit Inhalt erhaltenen 17 Zunfttruhen. Sie legen ein Zeugnis längst untergegangener Handwerkskultur ab.
Das Ende der wirtschaftlichen Blütezeit, der neuzeitliche Verlust der Bedeutung als Handelsstadt und die Auflassung der Festung im 18. Jahrhundert stellten einen Wendepunkt in der Geschichte der Stadt dar. Zahlreiche Katastrophen wie Stadtbrände, Seuchen, Hochwässer sowie kriegerische Auseinandersetzungen, welche das Umland von Radkersburg teils in arge Mitleidenschaft zogen, markierten den Niedergang der einst im Mittelalter so wohlhabenden Stadt. Zudem mussten die Juden 1496 beim Pogrom in Innerösterreich unter Kaiser Maximilian I. die Stadt verlassen. Es kam zu einem wirtschaftlichen Aderlass für Radkersburg, denn mit den Juden verschwanden auch wirtschaftliche Kreativität und Potential. Die Bevölkerung litt ebenso enorm unter der Gegenreformation, mussten die großteils protestantischen Radkersburger Bürger doch wieder zum katholischen Glauben zurückkehren. Der massive Druck, unter dem die Gegenreformation stattfand, führte zu einem der Wirtschaft nicht besonders zuträglichen Klima des Misstrauens. Die Mur als Handelsweg wurde im Laufe der Zeit immer unattraktiver und teurer. Der Bau der Südbahn Mitte des 19. Jahrhunderts und somit eine Ausrichtung des Verkehrs von Wien zur Adria versetzte Radkersburg immer mehr in eine nicht nur verkehrstechnisch gesehene Randlage. Im Unterschied zum Mittelalter wurde Radkersburg nun von den Hauptverkehrsadern umgangen.
Erst im Jahr 1885 wurde die Stadt durch den Bau der Bahnlinie Spielfeld-Radkersburg an das Eisenbahnnetz angebunden. Diese Bahnstrecke wurde schließlich bis nach Luttenberg/Ljutomer in der Untersteiermark erweitert.
Ein Mangel an Rohstoffen sowie die fehlende Infrastruktur und die periphere Lage ließen eine Industrialisierung in Radkersburg nicht zu. Die Stadt hatte sich zu Ende des 19. Jahrhunderts von der ehemals blühenden Handelsstadt hin zu einer typischen Provinzgarnisonsstadt der k. u. k. Monarchie entwickelt.
Unter Bürgermeister Oswald Edler von Kodolitsch (1897-1921) erlebte Radkersburg wieder einen kurzen wirtschaftlichen Aufschwung. Während seiner Amtszeit wurden mehrere Kasernen, ein Exerzierplatz, ein Reitplatz und eine gedeckte Reitschule gebaut. All dies wurde gewinnbringend an das k. u. k. Heer verpachtet. Die anwesenden Soldaten prägten auch das zivile gesellschaftliche Leben in Radkersburg.
Im Jahr 1886 wurde Radkersburg Hauptstadt des Bezirks Radkersburg, dessen Grenzen im Norden und Osten identisch mit den heutigen waren, im Süden jedoch nicht von der Mur, welche ja noch nicht die Staatsgrenze war, sondern vom Höhenkamm der Windischen Büheln/Slovenske gorice, im heutigen Slowenien gelegen, gebildet wurden. Die Ernennung zur Bezirkshauptstadt brachte auch die Einrichtung zahlreicher Behörden und Institutionen mit sich. Im Jahr 1913 wurde die Stadt elektrifiziert.
Der zu diesem Zeitpunkt nur mehr regionale Handel umfasste auch das Gebiet südlich der Mur. Radkersburg stand als Verwaltungszentrum im Mittelpunkt. Natürlich war das Einzugsgebiet um Radkersburg weit größer als heute, aber im Vergleich zu den mittelalterlichen Verhältnissen hatte Radkersburg als Stadt massiv an Bedeutung eingebüßt.
„A Grenz mitt'n durch Leib und Söl“
Kaum ein Ort in der Steiermark scheint prädestinierter als Bad Radkersburg, um sich mit dem Thema „Grenze“ auseinanderzusetzen.
Von alters her ein ethnisches Mischgebiet, trat gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der Region die Nationalitätenfrage mehr und mehr in den Vordergrund. Und damit auch die auf Grund der gesprochenen Sprache erfolgte Zuschreibung der Bevölkerung zu einer bestimmten Nationalität. Galt die Mehrsprachigkeit im Gebiet um Radkersburg über Jahrhunderte hinweg als vollkommen selbstverständlich, trat sie schließlich als trennendes Merkmal in den Vordergrund. Wo es niemals eine Grenze gab, sollte nach dem Ersten Weltkrieg schließlich eine sein und die Menschen, Familien und Nachbarn, ja eine Stadt und eine ganze Region trennen.
Der erster Weltkrieg und seine Folgen
Der Nationalitätenkonflikt eskalierte politisch-militärisch im Ersten Weltkrieg.
War Radkersburg von unmittelbaren Kriegsschäden während des Ersten Weltkriegs noch weitgehend verschont geblieben, so kam es jedoch nach dem Krieg zu folgenschweren Ereignissen. Diese zogen radikale Änderungen nach sich: Der Friedensvertrag von St. Germain machte Radkersburg zur Grenzstadt und die Mur zu einem Grenzfluss. Radkersburg verlor über 50 Prozent seines Gemeindegebiets und 12 Prozent seiner Einwohner. Die Stadt war nun nicht mehr wirtschaftliches Zentrum einer Region, die weit in die ehemalige Untersteiermark hineinreichte. Auch der Bezirk reichte natürlich nur mehr bis zur Staatsgrenze.
Radkersburg hatte mit denselben Problemen wie Restösterreich zu kämpfen, sie wurden aber auf Grund der Grenzlage verstärkt. Die Stadt sollte während der Ersten Republik zu einem Zentrum der „Anschlussbewegung“ werden.
Der zweiter Weltkrieg
Im April 1941 wurde Radkersburg für kurze Zeit zum Kriegsschauplatz als Großdeutschland Jugoslawien überfiel. Danach kam es für längere Zeit zu keinen kriegerischen Handlungen mehr. Am 15. April 1945 marschierten sowjetische Soldaten in Radkersburg ein. Die deutschen Truppen zogen sich in der Folge nach Oberradkersburg/Gornja Radgona zurück. Beim Rückzug sprengten sie die Eisenbahn- sowie die Straßenbrücke über die Mur.
Radkersburg wurde nun von den deutschen Truppen unter Artilleriebeschuss genommen. Als Resultat der nun folgenden heftigen Kämpfe blieben nur vier Häuser der insgesamt 321 unbeschädigt.
Die Nachkriegszeit
Eine tote Grenze zwischen Österreich und Jugoslawien, wiederauflebende Gebietsansprüche Jugoslawiens, dazu eine periphere geographische Lage und fehlende Industriebetriebe erschwerten die Lage Radkersburgs nach dem Zweiten Weltkrieg zusätzlich zur allgemein schlechten wirtschaftlichen Situation.
Dies alles führte zu einer verstärkten Abwanderung und Pendlerbewegung der Bevölkerung. Im Jahr 1952 wurde mit Unterstützung der britischen Besatzung eine Behelfsbrücke über die Mur errichtet. Radkersburg und Gornja Radgona waren nun wieder miteinander verbunden. So konnte sich, zwar zunächst nur in bescheidenem Ausmaß, ein Kontakt zwischen den Menschen beiderseits der Mur entfalten.
Mit der Zeit aber entwickelten sich sowohl die Beziehungen zwischen den Staaten Österreich und Jugoslawien als auch zwischen den Städten Radkersburg und Gornja Radgona kontinuierlich.
Die Behelfsbrücke war nach 15 Jahren dem anwachsenden Verkehr nicht mehr gewachsen, deshalb musste eine neue Brücke über die Mur gebaut werden. Die Wiedereröffnung der Murbrücke am 12. Oktober 1969 als Gemeinschaftswerk Österreichs und Jugoslawiens markierte einen Neubeginn. Die Brücke war Symbol für die Bestrebungen, die alten Konflikte zu begraben und gutnachbarschaftliche Beziehungen aufzubauen.
Das wirtschaftliche Standbein Bad Radkersburgs ist der Tourismus.
Nachdem man im Jahr 1927 nach Erdöl gebohrt hatte und dabei auf eine ergiebige Mineralwasserquelle gestoßen war, wurde das Mineralwasser in den 1960er Jahren einer genauen Analyse unterzogen.
Daraufhin begann man mit der Errichtung des Kurzentrums, um in Form von Bädern und Trinkkuren die Heilquelle nutzen zu können. Unter dem Markennamen „Long Life“ ist das Mineralwasser in den Supermärkten Österreichs erhältlich. Radkersburg wurde im Jahr 1975 zur Kurstadt ernannt und trägt seitdem den Zusatz „Bad“ in seinem Namen. Im Jahr 1978 konnte nach gezielter Suche die Thermalquelle gefunden und erschlossen werden. Das 1963 erbaute Parkbad wurde in der Folge im Baukastensystem immer weiter ausgebaut.
Den Bürgerinnen und Bürgern von Radkersburg sowie der Stadtverwaltung lag die Erhaltung der historischen Bausubstanz nach dem Zweiten Weltkrieg sehr am Herzen. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation in der Nachkriegszeit wurde die Stadt behutsam wieder aufgebaut.
Im Wissen um die Kostbarkeit der historischen Altstadt beauftragte der damalige Bürgermeister Alfred Merlini Prof. Fritz Silberbauer, einen Färbelungsplan für die Fassaden im Bereich des Hauptplatzes anzufertigen. Der Eindruck eines geschlossenen Bauensembles sollte so verstärkt werden. Im Jahr 1978 wurde Bad Radkersburg in Anerkennung der Bewahrung der Altstadt die Europagoldmedaille für Denkmalpflege verliehen. Neben der Renovierung der Fassaden war auch die Erhaltung der Ziegeldachlandschaft dafür ausschlaggebend. Die Bevölkerung finanzierte zu einem hohen Teil die Restaurierung der rund 200 Häuser selbst. Daneben kamen Geld und Unterstützung von der Gemeinde sowie von Land und Bund. Die attraktive Altstadt mit ihrer beinahe geschlossenen Renaissancefestung stellte bald einen wichtigen Bestandteil für den Tourismus in der Region dar. Heute steht sie zu gut 50 Prozent unter Denkmalschutz und unterliegt strengen Auflagen zum Schutz des einzigartigen Bauensembles.