Frühe Hilfen unterstützen kostenlos und vertraulich Familien mit Kleinkindern. Das Angebot kann bereits in der Schwangerschaft in Anspruch genommen werden, denn Gesundheitsförderung beginnt schon vor der Geburt. Der neue Lebensabschnitt kann oftmals Überforderung hervorrufen wobei die Frühen Hilfen den (werdenden) Eltern mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Die Kontaktaufnahme erfolgt meist durch die Familien selbst und daraufhin findet ein Hausbesuch durch eine Familienbegleiterin des Frühe Hilfen Teams statt. Der Unterstützungsbedarf und das weitere Vorgehen werden gemeinsam mit der Familie besprochen. Die Frühen Hilfen begleiten die Familie solange Unterstützung benötigt wird.
Die Frühen Hilfen in der Südoststeiermark bilden eine Versorgungsregion mit Hartberg-Fürstenfeld und Weiz!
Erreichbarkeit:
Von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Nummer des Kontakttelefons:
0664 800 063 145
Leitung dieses Netzwerkes:
Frau Ingrid Haas-Haindl
Gesundheitsförderung beginnt bereits vor der Geburt. Um werdende Eltern bei dieser Verantwortung und den damit verbundenen Herausforderungen zu unterstützen wurden die Frühen Hilfen ins Leben gerufen. Frühe Hilfen sind ein präventives Angebot zur bedarfsgerechten Unterstützung von Familien mit Kleinkindern, wobei das Unterstützungsangebot von der Schwangerschaft bis hin zu den ersten Lebensjahren des Kindes reicht.
Das Programm zielt auf gesundheitliche Chancengerechtigkeit ab und vor allem Familien in belastenden Situationen, die von Armut, sozialer Isolation, psychischen Problemen oder anderwärtigen Erschwernissen betroffen sind, werden von regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerke rasch und niederschwellig begleitet. Das Kernelement des Angebots liegt dabei in der Familienbegleitung, dem Netzwerkmanagement und dem multiprofessionellen Unterstützungssystem. Die Eltern-Kind-Bindung und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit sollen zu Gunsten der Familien gestärkt werden.
Das österreichische Programm der Frühen Hilfen wird seit Anfang 2015 in Kooperation von Bund, Ländern und Sozialversicherungsträgern umgesetzt und das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz stellt im Rahmen des österreichischen Aufbau- und Resilienzplans Mittel für den flächendeckenden und bedarfsgerechten Ausbau der Frühen Hilfen bereit. Insgesamt stehen 15 Millionen Euro im Zeitraum 2022 bis 2024 aus dem EU-Programm „NextGenerationEU“ zur Verfügung, damit österreichweit Familien mit Bedarf in den Genuss der Unterstützung durch die Frühen Hilfen kommen können. Aufgrund der steigenden Inanspruchnahme und der hohen Nachfrage der letzten Jahre, werden die Frühen Hilfen seit dem Jahr 2023 flächendeckend in Österreich eingesetzt. In der Steiermark stehen insgesamt sechs Versorgungsregionen mit multiprofessionellen Teams zur Verfügung um ein flächendeckendes Angebot gewährleisten zu können. Damit das Programm langfristig in das Versorgungssystem integriert werden kann wird ab dem Jahr 2024 eine Regelfinanzierung durch die Partner forciert.
Wir arbeiten daran, das Thema Gesundheit für Sie verständlich zu machen. Mit Hilfe unserer Inhalte soll es Ihnen leichter fallen, verlässliche Informationen über Gesundheit zu finden, zu beurteilen, zu verstehen und anzuwenden. Damit steigern Sie Ihre Gesundheitskompetenz und können im Alltag informierte Entscheidungen treffen.
Unsere Gesundheitsinformationen sind unabhängig, werbefrei und kostenlos.
Es ist schwer genug, Entscheidungen zu treffen. Noch mehr wenn es um die eigene Gesundheit geht. Umso wichtiger ist es, gut informiert zu sein. Jeden zweiten Freitag erscheint eine neue Folge, in der Expertinnen und Experten Gesundheits-Tipps mit Ihnen teilen. Unabhängig, werbefrei und kostenlos.
Themen in den ersten „Gesund informiert“-Podacst-Folgen sind etwa Gemüse oder das Arztgespräch. Sie erfahren, ob Sie beim Arzt oder der Ärztin Fragen stellen sollen und auch, ob Sie unbedingt Spinat essen müssen, um sich gesund zu ernähren. Sie werden überrascht sein!
Am besten gleich reinhören und Podcast abonnieren auf allen gängigen Plattformen (Spotify, Google Podcasts, Apple Podcasts etc.):
Der Hospizverein Steiermark begleitet Menschen in ihrer letzten Lebensphase sowie deren Angehörige. Dafür sind steiermarkweit mehr als 800 Ehrenamtliche, aufgeteilt auf 32 Teams, im Einsatz. Es besteht also auch für die Menschen in Ihrer Gemeinde die Möglichkeit, die regionalen Leistungen des Hospizvereins in Anspruch zu nehmen – direkt bei sich zuhause oder auch in einer Pflegeeinrichtung. Mensch sein, Mensch bleiben – bis zuletzt.
Hospizbegleitung in der Gemeinde
Ansprechperson:
Rosa Maria Haas (Leitung Hospizteam Bad Radkersburg)
Telefon:
+43 664 6413438
E-Mail:
radkersburg@hospiz-stmk.at
Die Lebenshilfe Feldbach (seit 1982 tätig) und die Lebenshilfe Radkersburg (seit 1987 tätig) gründeten am 1. Juli 2017 gemeinsam die LNW Lebenshilfe NetzWerk GmbH und waren bis Ende 2021 zu gleichen Anteilen Gesellschafter. Nach der Verschmelzung der beiden Vereine hat der daraus hervorgegangene Verein Lebenshilfe Südoststeiermark diese Rolle inne.
Zur Zeit beschäftigen wir in 35 Einrichtungen in der ganzen Südoststeiermark + Deutschlandsberg und Leibnitz, an die 450 MitarbeiterInnen, die ca. 1000 Menschen/KundInnen mit Unterstützungsbedarf begleiten.
Wir begleiten Menschen mit Behinderung von der Geburt bis zum Senior*innnenalter stationär, teilstationär und mobil nach dem Steiermärkischem Behindertengesetz und versuchen ihnen ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. Ebenso bieten wir Leistungen in den Bereichen Arbeitsassistenz und AusbildungsFit über das Sozialministeriumsservice, Flexible Hilfen nach dem Kinder- und Jugendwohlfahrtsgesetz und Frühe Hilfen über die Österreichische Gesundheitskasse sowie Kindergarten- und Schulassistenz an.
Mit diesen nachhaltigen Angeboten begleiten wir Menschen in unterschiedlichen Bereichen in die Selbständigkeit und geben neue Perspektiven.
Die LNW beschäftigt derzeit ca. 450 Mitarbeiter*innen und begleitet rund 1000 Kund*innen in unterschiedlichen Dienstleistungen im Jahr. Die Mitarbeiter*innen-Teams organisieren sich und ihre Arbeit mit den Kund*innen selbst.
Unterstützung und Begleitung können von den Teams angefordert werden. Kreistreffen, Intervisionen, Reflexionen und Supervisionen sind uns wichtig und helfen bei der Weiterentwicklung und Entfaltung der Selbstorganisation.
Die Kund*innen organisieren sich in der Kund*innenvertretung mit Unterstützung innerhalb der LNW Lebenshilfe NetzWerk GmbH, und über die Selbstvertreter*innen vernetzen sie sich österreichweit mit Kolleg*innen.
Weitere Alleinstellungsmerkmale der LNW Lebenshilfe NetzWerk GmbH sind die tatsächliche Umsetzung des personzentrierten Arbeitens und Lebens. Kund*innen werden bei ihrer Lebensplanung unterstützt und begleitet. Kund*innen, die sich allein nicht leicht verständlich machen können, werden mit Hilfe der Vielfalt von Unterstützter Kommunikation befähigt, ihre Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken. Vereinbarungen Kund*innen betreffend werden in Leichter Lesen geschrieben und mit Bildern versehen.